Astrologe Eckhart Landes

Wie ich zur "Münchner Rhythmenlehre" kam

Ich lebe in St. Johann – Ohnastetten auf der Schwäbischen Alb, bin Jahrgang 1958, meistens nett und habe sogar einen Hund.

Sollten Sie sich oder mich fragen, wie man Astrologe wird oder wie ich Astrologe geworden bin, so könnte ich antworten: Irgendwann im Leben interessiert man sich einfach dafür. Oftmals kommt man auch durch Freunde oder Bekannte erstmalig mit Astrologie in Berührung. Genauso kann die Neugierde über Horoskope in allen möglichen Zeitungen und Zeitschriften geweckt werden. Wenn man das Gefühl hat, die Aussagen passen tatsächlich zum eigenen Leben oder man kann sich einigermaßen darin wieder finden, fängt man immer öfter an, sich mehr mit der Materie zu beschäftigen und liest hier und da ein Buch über Astrologie, um der Sache einfach mal auf den Grund zu gehen.

Jahre später stellte mir dann mein neuer Jazzklavierlehrer beim ersten Kontakt die Frage, wann und wo ich geboren wurde?

Bei mir lief alles ganz anders. Ob man es glaubt oder nicht, ich stamme aus einem evangelisch protestantischen Pfarrhaus. Ich bin mit Kirchgängern, Luther, J.S. Bach, Beatles und Kirchenchören aufgewachsen und habe eine Menge Zeit am Klavier verbracht. Jahre später stellte mir dann mein neuer Jazzklavierlehrer beim ersten Kontakt die Frage, wann und wo ich geboren wurde? Was für eine Frage von einem Musiklehrer! Auf Nachfrage erfuhr ich, dass er tatsächlich anhand des Horoskops seine Schülerauswahl traf.


Bald gab es kein Unterricht in Jazzklavier mehr, sondern nur noch „Münchner Rhythmenlehre“ und das Studium der Döbereiner Bücher.

Es vergingen ein, zwei Unterrichtsstunden in Jazzpiano bis er mich so nebenbei fragte, ob ich Interesse hätte, ein bisschen mehr über Astrologie zu lernen, was ich begeistert annahm. Mich hatten schon immer andere, neue oder weitere geistige Welten interessiert, als nur die seit Jahrhunderten vermittelten Glaubenssätze von Kirchen, Priestern und Pfarrern. Also stieg ich mit jenem Klavierlehrer, Astrologen und späteren Freund in diese neue Welt ein. Bald gab es keinen Unterricht in Jazzklavier mehr und stattdessen die „Münchner Rhythmenlehre“ und das Studium der Döbereiner Bücher. Es war eine neue Möglichkeit der Anschauung, die sich da für mich auftat, in der ich Zusammenhänge von Bestimmung und Schicksal erkannte; eine fantastische Art, Zeit, sowie Zeitrhythmen und Schicksal zu begreifen, die mich damals mitrissen und mich bis heute in ihrer Bedeutung begleiten. Es bleibt mir das Bewusstsein, dass jede Kultur ihren eigenen astrologischen Hintergrund und Kern hat.

Seit 1990 bis heute entwickle ich meine astrologische Tätigkeit ständig weiter u.a. durch Seminare und Bücher von Wolfgang Döbereiner. Ich berate seit mehr als 25 Jahren Menschen zu ihren Lebensfragen und gebe Unterricht und Seminare in Astrologie; zuerst in Ihringen am Kaiserstuhl, dann in Freiburg und jetzt in St. Johann. Seit 1996 bin ich selbständig.

 

Es liegt mir am Herzen, Menschen in ihrer seelischen Not und manchmal Ratlosigkeit per Telefon oder per Brief beizustehen und zu vermitteln.

Ein wenig konkreter heißt das, dass ich meine letzte Festanstellung vor über 30 Jahren gekündigt habe, um mich voll dem widmen zu können, was ich liebe. Heute verdiene ich mein Geld damit, als Astrologe tätig zu sein, Klaviere zu stimmen, Klavier zu spielen und Dingen nachzugehen, die mir am Herzen liegen. Ich liebe meine Frau, meine beiden Kinder, mein Haus und Hof, die Reutlinger Alb, den eigenen Most und die Menschen. Und es ist für mich eine Herzensarbeit, Menschen in ihrer seelischen Not und manchmal Ratlosigkeit per Telefon oder per Brief beizustehen und zu vermitteln.

Was die Rhythmenlehre für mich bis heute bedeutet

In einer Zeit, in der eine Überfülle an Informationen zur Verfügung stehen und sich blitzschnell durch die ganze Welt vervielfältigen, ist es schwer, in einer Nische tätig zu sein, in der schon viel über alle möglichen Themen geschrieben und Inhalte ausgelotet wurden. So auch in der Astrologie.

Da die Astrologie keine Wissenschaft ist, die wie in den Naturwissenschaften mit belegbaren Beweisen und dem Modus des Wiederholbaren funktioniert, bleibt sie eine Lehre. Und das ist für mich das Besondere und Schöne an ihr. Sie bleibt dadurch für alle zugänglich, ohne Abschlussprüfung oder Zeugnis.

Astrologisch tätig zu sein, bedeutet für mich, das Falsche in der Welt nicht gemäß der eigenen Vorstellung richtig zu machen oder richtig zu stellen, sondern das Falsche beim Namen nennen zu können. Der Hintergrund dafür ist die "Münchner Rhythmenlehre" nach W. Döbereiner - ist Antrieb und Folgerung.

Astrologie ist immer der Umgang mit Zeit, deren Gestalt und Werdung. Es geht dabei um die Frage, welche Ausformungen Ereignisse in die Zeit und die Welt haben, und darin das Bestimmende gerade in seiner Schicksalshaftigkeit erfassen zu können.

Für mich geht es darum, erkennen und begreifen zu dürfen, warum  Dinge in der Welt so und so geworden sind, was Menschen zu ihren Handlungen treibt, warum sie an Erkrankungen und Schicksalsschlägen seelisch und/oder körperlich leiden und vor allen Dingen, was und wo die Zusammenhänge sind.

 

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